Untersuchungsmethoden

Dr. med. R. Bechmann
Dr. med. S. Loeck
Dr. med. M. Lorenzen
Dr. med. G. Sievers

RÖNTGENPRAXIS
Heegbarg 10
22391 Hamburg
(Poppenbüttel)
 

TELEFON

Praxis    040 - 611 670 - 0
Fax 040 - 611 670 - 52
CT 040- 611 670 - 50
MRT 040 - 611 670 - 60

SPRECHZEITEN
Montag - Freitag
von 7:30 - 20:00 Uhr
(nur nach Terminvergabe)
und nach Vereinbarung

Untersuchungsmethoden

In der Radiologie werden grundsätzlich Befunde dargestellt, beschrieben und interpretiert - die Diagnose wird in der Regel durch den behandelnden Arzt gestellt. Die Information über den radiologischen Befund kann die anschließende Beratung und Behandlung durch den überweisenden Arzt nicht ersetzen.

Untersuchungen und Behandlungen können in unserer Praxis nur auf Überweisung durch einen behandelnden Arzt erfolgen.

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Kernspintomographie | MRT

Bei der Kernspintomographie werden in einem großen Magneten mittels Radiowellen Schnittbilder des Körpers hergestellt. Es besteht keine Belastung durch Röntgenstrahlung.

Die Praxis verfügt über 2 Kernspintomographen mit einer Magnetfeldstärke von 1,5 Tesla. Die Magnetfeldstärke ist eines von mehreren Kriterien für die Leistungsfähigkeit des Geräts. Wichtiger als die Magnetfeldstärke ist die sog. Gradienten-Leistung; in dieser Hinsicht sind beide Kernspintomographen in unserer Praxis maximal ausgestattet.

Behandlungsablauf

Sie liegen in einem hellen, gut belüfteten Ring. Alle Metallteile am Körper müssen vor Betreten des Untersuchungsraumes abgelegt werden. Da das System mit einem starken Magneten arbeitet, dürfen Patienten mit einem Herzschrittmacher oder anderen elektronischen Implantaten nicht untersucht werden.

Während der Aufnahmen hören Sie ein unterschiedlich lautes Klopfen, deshalb erhalten Sie einen Gehörschutz. Die gesamte Untersuchung kann bis zu einer Stunde dauern. Häufig ist die Gabe eines Kontrastmittels intravenös erforderlich. Dieses Kontrastmittel ist speziell für die Kernspintomographie entwickelt worden und enthält kein Jod; allergische Reaktionen sind äußerst selten.

Falls Sie unter Angst in engen Räumen leiden, können Sie vor der Untersuchung ein Beruhigungsmittel intravenös erhalten.  Danach sind Sie bis zum Folgetag nicht verkehrstüchtig (weder Auto noch Fahrrad) und Sie dürfen keine Maschinen bedienen.

Kontraindikationen

Patienten mit einem Herzschrittmacher oder anderen elektronischen Implantaten dürfen nicht untersucht werden.

Gadoliniumhaltige Kontrastmittel

Seit fast 40 Jahren werden gadoliniumhaltige Kontrastmittel (KM) in der Kernspintomographie verwendet. Diese ermöglichen die Darstellung oder/und Differenzierung  komplizierter Befunde bei kernspintomographischen Untersuchungen und erhöhen die Aussagekraft des Bildmaterials.

Bei der Herstellung dieser Kontrastmittel wird das ursprünglich toxische Gadolinium in chemische Komplexe „verpackt“, diese können länglich (linear) oder kugelförmig sein (makrozyklisch).

Es hat sich herausgestellt, dass die linearen Kontrastmittelkomplexe deutlich weniger stabil sind als die makrozyklischen.

Daher kann es unter bestimmten Bedingungen (besonders bei Nierenschwäche) zu einer Freisetzung von Gadolinium kommen mit Ablagerung in verschiedenen Organen. Lineare Kontrastmittel wurden inzwischen weitgehend vom Markt genommen.

Seit über 10 Jahren werden daher die linearen Kontrastmittel in unserer Praxis nicht mehr verwendet. Die Nierenfunktion wird bei der Entscheidung zu einer Kontrastmittelgabe immer berücksichtigt.

Inzwischen wurden auch Gadoliumablagerungen im Gehirn nachgewiesen, jedoch ohne Nachweis neurologischer Folgeerkrankungen.

Die Bedeutung dieser Gadoliniumdepots ist in der Wissenschaft bisher unklar, auch wenn in den Medien wiederholt Einzelfälle mutmaßlich geschädigter Patienten berichtet werden.

In unserer Praxis erfolgt bei jeder kernspintomographischen Untersuchung eine ausführliche Risiko-Nutzen-Abwägung vor der Gabe eines Kontrastmittels unter Berücksichtigung von Grunderkrankung des Patienten, Nierenleistung und Fragestellung der Untersuchung .

Diese Faktoren werden umfangreich erfragt und dokumentiert.

Eine intravenöse Kontrastmittelgabe erfolgt nur bei diagnostischer Notwendigkeit und nach schriftlicher Einwilligung des Patienten in der niedrigst möglichen Dosierung.

Computertomographie | CT

Bei der Computertomographie werden Schnittbilder des Körpers mittels Röntgenstrahlen angefertigt. Sie werden auf einer speziellen Liege gelagert, die sich langsam durch die Öffnung des ringartigen CT-Gerätes bewegt.

Periradikuläre Therapie
Periradikuläre Therapie
PRT
Computertomographie CT
Computertomographie
CT

Wir sind mit einem modernen 16-Zeilen-Spiral-CT ausgerüstet. Im Vergleich zu älteren Geräten ermöglicht dieser eine Reduktion der Strahlendosis und durch Verkürzung der Untersuchungszeiten einen erhöhten Patientenkomfort.

Behandlungsablauf

Häufig ist die Gabe eines jodhaltigen Kontrastmittels intravenös und bei Untersuchungen des Bauchraumes als Getränk notwendig. Daher benötigen wir Angaben über Allergien, Schilddrüsen- und Nierenfunktion. Bei Diabetikern unter einer Behandlung mit "Metformin" kann es in Abhängigkeit von der Nierenfunktion notwendig werden, dieses Medikament im Anschluß an die Kontrastmittelgabe für 2 Tage abzusetzen.

Es ist für die Qualität der Bilder wichtig, dass Sie während der Aufnahmen ruhig liegen und eventuelle Atemkommandos befolgen.

Kontraindikationen

Aus Strahlenschutzgründen gelten für Schwangere und Kinder besondere Einschränkungen.

Periradikuläre Therapie | PRT

Die periradikuläre Therapie wird mit Hilfe der Computertomographie durchgeführt. In Bauchlage werden Schnittbilder der Wirbelsäule angefertigt. Dann wird in lokaler Betäubung eine dünne Nadel bis zu dem betroffenen Nerv gebracht. Die Lage der Nadel wird anhand einzelner Schichtaufnahmen kontrolliert und korrigiert. Anschließend erfolgt über die Nadel die Einbringung eines mehrer Stunden wirksamen örtlichen Betäubungsmittels und eines entzündungshemmenden Cortisonpräparates mit langanhaltender Wirkung. Das Cortison bewirkt ein Abschwellen der Nervenwurzel.

Periradikuläre Therapie
Periradikuläre Therapie
PRT

Dieses Verfahren ist langjährig erprobt und risikoarm.
Die Anwendung eines Kortisonpräparates zur wirbelsäulennahen Schmerztherapie ist jedoch von den jeweiligen Präparateherstellern nicht vorgesehen (sog. Off-Label-Use).

Kostenübernahme

Für gesetzlich versicherte Patienten werden die Kosten dieser Behandlung seit dem 01.04.2013 nur noch auf Überweisung durch einen Arzt mit der Zusatzqualifikation "spezielle Schmerztherapie" übernommen.
Bei privat versicherten Patienten erfolgt die Übernahme der Kosten unverändert.

Behandlungshinweise

Nach der Behandlung dürfen Sie am selben Tag nicht als Auto- oder Fahrradfahrer am Straßenverkehr teilnehmen.

Digitales Röntgen

Wir bieten die Röntgendiagnostik des Brust- und Bauchraumes, der Wirbelsäule und des peripheren Skelettsystems in volldigitaler, dosissparender Technik an.

Digitales Röntgen
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